
Beratung und rechtliche Vertretung Ihres Unternehmens
Als Unternehmen stehen Sie gegenüber Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in der Verantwortung, Ihre Beschäftigten gut abzusichern und gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Pflichten zu kennen, Risiken zu erkennen und in kritischen Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Registrierter Rentenberater - 44 Jahre Erfahrung - Tel. 01516 2644663
Ich begleite Sie in allen wichtigen Fragen rund um die gesetzliche Unfallversicherung
- Aufsichtsrecht, Anordnungen, Buß- und Zwangsgelder
- Versicherungsstatus (z. B. Abgrenzung von Beschäftigten, freien Mitarbeitenden und mitarbeitenden Familienangehörigen)
- Beitragsbescheide (Prüfung, Einordnung und Kommunikation mit der BG/Unfallkasse)
- Gefahrtarif (Überprüfung der Zuordnung und Unterstützung bei Rückfragen)
- Arbeitsunfälle (Meldung, Kommunikation mit der BG/Unfallkasse, Begleitung im Verfahren)
- Berufskrankheiten (Einschätzung, Meldung und Abstimmung mit allen Beteiligten)
- BEM (Unterstützung beim Aufbau und bei der Umsetzung eines strukturierten BEM-Verfahrens)
- Wiedereingliederung (Gestaltung von Stufenplänen und Abstimmung mit Beschäftigten, Ärzt:innen und Kostenträgern)
Praxisbeispiele
Beispiel 1 – Beitragsbescheid mit hoher Nachforderung
Ein mittelständisches Unternehmen erhielt einen Beitragsbescheid mit einer unerwartet hohen Beitragsforderung. Gemeinsam haben wir die Einstufung im Gefahrtarif geprüft, die zugrunde liegenden Annahmen der Berufsgenossenschaft hinterfragt und eine sachliche Stellungnahme erarbeitet. Das Ergebnis: Die Einstufung im Gefahrtarif wurde korrigiert und die Beitragsforderung deutlich reduziert.
Beispiel 2 – Anordnungen, Zwangsmaßnahmen oder Bußgelder
Nach dem Besuch einer Aufsichtsperson wird das Unternehmen unter Androhung von Zwangsmaßnahmen zur Durchführung von kostspieligen Maßnahmen aufgefordert. Der entsprechende Bescheid stellt sich nach rechtlicher Überprüfung als rechtswidrig heraus und muss daher von der Berufsgenossenschaft zurückgenommen werden. In einem weiteren Gesprächstermin werden die aufsichtsrechtlichen Anforderungen konstruktiv und einvernehmlich abgestimmt.
Beispiel 3 – Betriebliches Eingliederungsmanagement
In einem mittelständischen Unternehmen scheiterte die personenbedingte Kündigung eines seit zwei Jahren krankheitsbedingt fehlenden Mitarbeiters. Zur Begründung wurde u.a. auf ein fehlendes Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) hingewiesen. Gemeinsam wurden ein verständliches, rechtssicheres BEM-Konzept erarbeitet, Zuständigkeiten geklärt und Mitarbeitende sowie Führungskräfte geschult. So konnten Konflikte reduziert und auch Rückkehrprozesse erfolgreich gestaltet werden.